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Ziele erreichen – Quartals-Reminder

31. März 2020
Planung & Organisation

Das erste Viertel des Jahres ist nun schon vorbei. Ein guter Zeitpunkt, um sich einen Moment Zeit zu nehmen und zu schauen, wie die letzten drei Monate bisher waren.

Generell und natürlich auch auf deine Ziele bezogen

Manche Ziele geraten ein wenig in Vergessenheit, wenn wir nicht täglich damit in Berührung kommen. Schaue, ob sich hier noch alles nach Plan entwickelt oder ob du in gewissen Punkten doch aktiver werden solltest.

Und bezüglich deiner aktiveren Ziele, wofür du wesentlich mehr Zeit investierst und es in deinem Kopf stetig präsent ist. Bist du hier auch noch auf dem richtigen Weg? Manchmal rennen wir in eine Richtung voller Eifer und stellen dann irgendwann fest, dass es gar nicht zielführen war. Dass wir mit dieser Taktik eher ein ganz anderes Ziel anstreben. Schaue also, ob deine Richtung noch stimmt.

Unter gewissen Umständen kann es auch passieren, dass sich das Ziel verändert.

Es kann ein inspirierendes Gespräch mit einem alten Bekannten sein oder ein schnulziger Liebesfilm. Irgendetwas, das in einem Kopf *klick* macht und deine Sichtweise schlagartig ändert. Genauso können auch Schicksalsschläge oder ein reißender Geduldsfaden der Auslöser für einen Wandel sein.

Schaue in solchen Momenten also genauer hin, ob dein Ziel noch richtig ist. Ob es noch zu dir passt. Manchmal müssen Ziele auch feinjustiert werden und nicht komplett über Bord geworfen werden.

Mache einen ehrlichen Unterschied

Gebe dein Ziel aber nicht einfach so auf, weil es zu anstrengend ist. Um ein Ziel zu erreichen bedarf es eben Disziplin, was mit einem realistischen Plan durchaus leicht zu schaffen ist. Faulheit und Lustlosigkeit sollte also nicht der Grund sein, ein Projekt zu beenden. Wenn du hingegen ganz ehrlich begründen kannst, warum du dieses Ziel nicht weiterverfolgen solltest, ist es ein richtiger und wichtiger Schritt. Denn weitermachen wäre in diesem Fall sinnlos.

Wie sieht es nun also aktuell mit deinen Zielen aus?

  • Wie fühlt sich das Ziel mittlerweile für dich an? Hat sich was geändert?
  • Ist deine bisherige Zeitplanung realistisch? Oder haben sich unerwartete Ereignisse aufgetan? Wie kannst du Abweichungen ausgleichen?
  • Sind eventuell neue Punkte hinzugekommen, die du in deinen Zeitplan einbauen solltest oder ist das Gegenteil eingetreten und du kannst Punkte streichen? Je nachdem kann es sein, dass du Aufgaben streichen musst, um die Deadline einzuhalten oder aber noch Bonus-Aufgaben hinzufügen kannst, weil nun mehr Zeit verfügbar ist (oder du wirst einfach früher fertig!)
  • Passt das Ziel noch zu dir? Möchtest du es noch genauso sehr erreichen, wie zu Beginn der Phase?
    • Wenn Ja: Behalte das Feuer im Hinterkopf, denn das ist dein Motivator und Antrieb auch in weniger schönen Phasen
    • Wenn nein: Woran liegt es? Kannst du etwas am Ziel verändern, dass es wieder passender wird? Was hat sich in den letzten Wochen oder Monaten geändert und was bedeuten die Veränderungen für dich? Ist es aktuell nur eine kurze Phase der Lustlosigkeit oder wo andere Projekte überraschend Vorrang haben?
  • Und zu guter Letzt der Blick in die Zukunft: Wie sehen deine nächsten Schritte aus? Mit deiner bisherigen Erfahrung solltest du deinen Zeit- und Aufgabenplan nochmal genauer betrachten und ggf. überarbeiten. Du kennst die einzelnen Unteraufgaben nun besser und kannst dein Arbeitstempo genauer einschätzen. Schaue also, ob deine anfänglichen Schätzungen und Ideen noch realistisch sind.

Alles in Allem:

Manchmal rennen wir in eine Richtung, die nicht zielführend ist. Manchmal ergeben sich Situationen und Ereignisse, die unser Leben verändern. Das solltest du berücksichtigen, um deine Ziele auch wirklich zu erreichen.
Wenn ein Ziel nicht mehr zu dir passt, fehlt dir die Motivation. Und ohne Motivation kommst du nur schwer voran oder es fühlt sich einfach nur beschissen an. Und das Erreichen des Ziels bringt dir im Endeffekt nichts.

Deine Aufgabe:

Regelmäßiges reflektieren ist bei der Projektplanung unerlässlich. Nimm dir also bewusst ein paar Minuten Zeit und gehe die Fragen durch. Verschaffe dir einen realistischen und ehrlichen Überblick über deine aktuelle Situation und wo du hin möchtest. Und richte danach deine nächsten Schritte aus.

Disclaimer: Ich bin kein Hirnforscher, Psychologe oder ähnliches. Es handelt sich hier lediglich um meine Gedanken, Meinungen und Erfahrungen, die ich mir entweder angelesen oder durch meine eigenen Erfahrungen oder Beobachtung gemacht habe, die ich gerne an dich weitergeben möchte. Also lasse mir auch gerne deine Meinung zu dem Thema da.

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